Bevor eine Änderung zu Google geht, prüft Helferlain sie gegen feste Grenzen. Die Prüfung sitzt an einer Stelle, durch die alle Wege laufen: die App, die Agentur-Konsole und Claude, ChatGPT oder Cursor. Verletzt eine Änderung eine Grenze, wird sie abgewiesen und nichts geändert.
Die Grenzen
- Neue Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen nur pausiert: Alles Neue wird pausiert angelegt. Aktiviert wird es mit eigenen, weiteren Änderungen (siehe Neue Search-Kampagne als Vorschlag anlegen).
- Gebote höchstens 10 €: Jedes Klick-, Impressions- und View-Gebot darf höchstens 10 € betragen, auch die Gebotsobergrenze einer Strategie.
- Nur Gebotsstrategien mit fester Obergrenze: Angenommen werden manuelle CPC-Gebote sowie "Klicks maximieren" und "Prozentualer CPC" mit einer Gebotsobergrenze über 0 € und höchstens 10 €. Strategien ohne feste Obergrenze, etwa "Conversions maximieren", Ziel-CPA, Ziel-ROAS, "Conversion-Wert maximieren" oder "Anteil an möglichen Impressionen", nimmt Helferlain derzeit nicht an. Solche Strategien stellst du direkt in Google Ads ein.
- Ziel-URLs nur auf deiner Website: Ziel-URLs, mobile Ziel-URLs, Tracking-Vorlagen, URL-Suffixe und benutzerdefinierte Parameter müssen zur Website im Kontoprofil passen (auch mit
www.). Fehlt die Website im Profil, wird jede Änderung mit URL abgewiesen. - Budget nur aus demselben Schritt: Eine Kampagne lässt sich nur mit einem Budget verbinden, das im selben Schritt neu angelegt wird. Ein vorhandenes Budget per Verweis zuzuordnen, wird abgewiesen.
- Gebotsanpassungen höchstens 1,5: Eine Gebotsanpassung darf ein Gebot um höchstens 50 % erhöhen.
- Tagesbudget gedeckelt: Ohne eigene Einstellung des Betreibers liegt der Deckel bei 50 € pro Tag. Ein Gesamtbudget darf höchstens das 31-Fache des Tagesdeckels betragen.
- Keine geteilten Budgets: Ein neues Budget gehört immer genau einer Kampagne. Ein bestehendes Budget lässt sich nicht zu einem geteilten machen.
- Alles oder nichts: Jede Änderung wird entweder ganz oder gar nicht angewendet, auch wenn sie mehrere Teile hat, etwa eine ganze Kampagne mit Anzeigengruppen und Anzeigen oder eine Liste von Ausschluss-Keywords. Scheitert ein Teil, wird nichts geändert. Halbfertige Kampagnen entstehen so nicht.
- Google-Empfehlungen nur ohne Geldwirkung: Automatisch übernehmen lassen sich nur Empfehlungen, die weder Gebote noch Budgets, Gebotsstrategie oder Status berühren: Callouts, Sitelinks, Anzeigentexte für responsive Suchanzeigen und die Verbesserung der Anzeigeneffektivität. Alles andere ist ein eigener Vorschlag, für den die Grenzen oben gelten.
Weitere Schutzschichten
- Freigabe: Riskante Änderungen laufen nur mit einer Freigabe. Sie gilt für genau diese Änderung, ist zeitlich begrenzt und nur einmal verwendbar (siehe Änderungen prüfen und freigeben).
- Geschützte Konten: Einzelne Konten sind dauerhaft gegen Änderungen geschützt, auch gegen Probeläufe.
- Lesemodus: ein globaler Schalter, der alle Änderungen blockiert.
- Vier-Augen-Prinzip im Agenturmodus: Wer vorschlägt, gibt nicht selbst frei (siehe Agenturmodus: Mandanten verwalten).
Was du bei einer Abweisung siehst
Arbeitest du mit einem KI-Assistenten, nennt die Antwort einen Code, zum Beispiel:
cpc_cap_exceeded: ein Gebot liegt über 10 € oder ist nicht lesbar.budget_cap_exceeded: das Budget liegt über dem Deckel.mutation_shape_forbidden: die Änderung hat eine nicht erlaubte Form, etwa eine neue Kampagne, Anzeigengruppe oder Anzeige ohne Status "pausiert", eine Gebotsstrategie ohne Obergrenze, eine Ziel-URL außerhalb deiner Website oder eine Gebotsanpassung über 1,5.r2_approval_required: für diese Änderung fehlt die Freigabe.
Mehr zu Datenschutz und Zugriffen: Sicherheit und Datenschutz.